107. Neue Frankfurter Bachstunde: Der „Hamburger Bach“

Mittwoch, 19. August 2020, 19:30 Uhr, St. Thomaskirche

Musik von Carl Philipp Emanuel Bach u.a.
Susanne Neumeyer-Kohnen, Oboe
Tobias Koriath, Truhenorgel der St. Thomaskirche

Ein Ausspruch von Wolfgang Amadeus Mozarts über Carl Philipp Emanuel Bach macht deutlich, wie angesehen der berühmteste Bachsohn in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war: „Er ist der Vater, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt.“
Aufgrund seiner Lebensstationen auch der „Berliner“ oder „Hamburger Bach“ genannt, war Carl Philipp Emanuel Bach einer der entscheidenden Vertreter einer Epoche, für die im Nachhinein der literarische Begriff des Sturm und Drangs auch auf die Musik übertragen wurde. Aber auch die Begriffe des galanten oder empfindsamen Stils sowie der Vorklassik werden für Bachs Zeit verwendet.

Die Oboistin Susanne-Kohnen und Kantor Tobias Koriath spielen u.a. die Sonate g-Moll, ein besonders schönes Beispiel für den galanten, empfindsamen Stil. Die beliebte Sonate wurde lange J. S. Bach zugeschrieben, daher findet man Sie im Bachwerkeverzeichnis auch unter der Nummer BWV 1020.

(Eintritt frei. Spenden erbeten)

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