Dramma per organo

Montag, 19. Februar 2018, 19:30 Uhr

Werke von Bruhns, Buxtehude und Bach

Tobias Koriath, Orgel

Musik von Johann Sebastian Bach trifft in diesem Programm auf Werke der norddeutschen Orgelschule, die Bachs Orgelkompositionen stark beeinflusst haben.
Im Oktober 1705 erhielt Bach vom Konsistorium Arnstadt vier Wochen Urlaub und lernte den großen Meister der Norddeutschen Schule kennen, Dieterich Buxtehude. Durch diese Begegnung erhielt Bachs frühes Orgelwerk entscheidende Impulse.
Und andere Bezüge zwischen Bach und der norddeutschen Schule gibt es: so befand sich das große e-Moll-Praeludium von Nicolaus Bruhns in einer bedeutenden Sammlung, die Bachs älterer Bruder Johann Christoph Bach angelegt hatte. Bruhns‘ e-Moll-Praeludium ist eines der bekanntesten Stücke des norddeutschen Orgelrepertoires um 1700: ein „dramma per organo“ – so nannte es einer seiner Zeitgenossen.

Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende wird am Ausgang gebeten. Nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit, bei einem Getränk den Abend ausklingen zulassen.

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